Abb.1 : So sieht ein gesundes Herz aus Abb.2 : So sieht Justin´s Herzchen aus

 

Die genaue Bezeichnung des Herzfehlers nennt sich TRIKUSPIDALATRESIE Typ2c mit hypoplastischem Aortenbogen und TGA (= Transposition der großen Arterien) , das ganze nennt sich im Volksmund auch hypoplastisches Rechtsherzsyndrom, was im Grunde bedeutet, das nur eine, nämlich hier die linke Herzkammer, voll ausgeprägt und nur diese funktionsfähig ist. Die rechte Herzkammer ist aus ärztlicher Sicht nicht wahrnehmbar. Angelegt ist sie halt schon, aber eben im Mutterleib bereits "verkümmert" und somit hat sie keine Funktion. Daher muss die linke Kammer ( Hauptkammer) doppelte Pumpfunktion leisten und das Sauerstoffarme vermischt sich hierbei mit dem Sauerstoffreichen Blut.

Irgendwann wäre das Herz bei diesem Schema überfordert, daher sind 3 Operationsschritte unumgänglich.

Die Norwood Op wird meist wenige Tage oder auch direkt nach der Geburt durchgeführt.Die zweite, sog.Glenn-OP im Alter von 3-5 Monaten weil sonst die zufriedenstellende Sauerstoffsättigung nicht gewährleistet ist. Die Zeit zwischen Glenn und endgültiger Fontan-OP ist meist eine sehr stabile Zeit, die man wirklich nutzen sollte, mal Urlaub zu machen um Kraft für die nächste OP zu sammeln. Die Fontan OP wird durchschnittlich bei Kindern im Alter von 2-4 Jahren durchgeführt und somit hofft man aufgrund der Entlastung der einen Herzkammer durch den sog.Fontan-tunnel, dass das Herz lange stabil bleibt und gut pumpt. Manche Patienten brauchen früher oder später einen Herzschrittmacher, was aber heutzutage kein Problem mehr ist oder gar irgendwann ein Spenderherz. ...Hoffentlich nicht !!!

Auf jeden Fall, egal wie hart der Weg auch sein mag, gibt es heutzutage sehr gute Chancen für unsere Kinder und sie haben durchaus eine gute Lebensqualität... schaut euch Justin´s Fotoalbum an ; )

 

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